Antibiotika haben maßgeblich dazu beigetragen, dass viele bakterielle Infektionskrankheiten heute gut behandelbar sind.
Viele Patientinnen und Patienten leiden jedoch unter Nebenwirkungen. Häufig kommt es zu Durchfall, Blähungen, Übelkeit und Appetitlosigkeit - nicht selten schon kurz nach Therapiebeginn, manchmal aber auch erst mehrere Wochen danach. Die Fachbezeichnung dafür lautet: Antibiotika-assoziierte Diarrhö (kurz AAD).
Eine Hauptursache hierfür ist eine Störung der für die Gesundheit besonders wichtigen Darmflora (auch Mikrobiom genannt). Bei einer Behandlung mit Antibiotika werden nicht nur die schädlichen und krankmachenden Bakterien bekämpft, sondern auch die körpereigenen nützlichen Darmbakterien.
Deshalb sollte die empfindliche Darmflora während und nach einer Antibiotikatherapie gezielt mit Probiotika unterstützt werden.





